Ein 1-Phasen-Anschluss ist ein weit verbreiteter Stromanschluss für Wohngebäude. Bei einem 1-Phasen-Anschluss haben Sie ein Stromkabel, das 230 Volt liefert. Die maximale Leistung, die Sie beziehen können, hängt von Ihrem Ampere-Wert ab (meistens 25A, 35A oder 50A).
📊 Aktuelle Zahlen
Was ist ein 1-Phasen-Anschluss?
Bei einem 1-Phasen-Anschluss führt ein stromführendes Kabel (Phase) in Ihr Haus, zusätzlich zum Neutral- und Erdleiter. Die Spannung beträgt 230 Volt. Die maximale Leistung hängt von Ihrem Anschluss ab:
- 1x25A: maximal 5,75 kW (25 × 230V)
- 1x35A: maximal 8 kW (35 × 230V) - am häufigsten vorkommend
- 1x40A: maximal 9,2 kW (40 × 230V)
- 1x50A: maximal 11,5 kW (50 × 230V)
Für wen ist ein 1-Phasen-Anschluss ausreichend?
Ein 1-Phasen-Anschluss ist für die meisten Haushalte ohne schwere elektrische Geräte völlig ausreichend:
- Standard-Haushaltsgeräte (Waschmaschine, Spülmaschine, etc.)
- Elektrisches Kochen mit Induktion (bis zu 7 kW)
- Kleine Photovoltaik-Anlagen (bis ca. 3 kWp)
- Langsames Laden von Elektroautos (3,7 kW)
Wann reicht ein 1-Phasen-Anschluss nicht aus?
Sie benötigen möglicherweise einen 3-Phasen-Anschluss, wenn Sie mehrere leistungsstarke Geräte gleichzeitig nutzen möchten oder wenn Sie eine Schnellladestation für Ihr Elektroauto, eine große Wärmepumpe oder eine große Anzahl an Solarmodulen installieren möchten.
Tipps
- •Überprüfen Sie Ihren Sicherungskasten: Bei 1-Phase sehen Sie ein einzelnes dickes Kabel, das zum Hauptschalter führt
- •Auf Ihrer Stromrechnung finden Sie Ihren Anschlusswert (z. B. 1x35A)
- •Ein 1-Phasen-Anschluss ist bei den Fixkosten oft günstiger als ein 3-Phasen-Anschluss
Achtung
- •Bei zu viel gleichzeitiger Leistungsaufnahme kann die Hauptsicherung auslösen
- •Einige Geräte (wie große Wärmepumpen) funktionieren ausschließlich mit einem 3-Phasen-Anschluss