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Begriff

Heimspeicher

Ein Heimspeicher speichert überschüssigen Solarstrom für die spätere Nutzung. So erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch und sind weniger abhängig vom Stromnetz.

Ein Heimspeicher ist eine wiederaufladbare Batterie, die Sie zu Hause installieren, um Elektrizität zu speichern. Die häufigste Anwendung ist das Speichern von überschüssigem Strom aus Photovoltaikanlagen, um diesen später zu nutzen, beispielsweise am Abend.

Wie funktioniert ein Heimspeicher?

Ein Heimspeicher speichert Elektrizität, wenn Sie mehr erzeugen als verbrauchen, und gibt sie wieder ab, wenn Sie mehr benötigen, als Sie erzeugen:

  • Tagsüber: Solarmodule laden den Batteriespeicher auf
  • Abends: Der Speicher liefert Strom an Ihr Haus
  • Bei Stromausfall: Einige Batterien liefern Notstrom (Backup)
  • Intelligente Speicher laden auch nachts bei günstigen Strompreisen

Kapazität und Leistung

Bei einem Heimspeicher sind zwei Spezifikationen wichtig:

  • Kapazität (kWh): Wie viel Energie hineinpasst. Gebräuchlich: 5-15 kWh
  • Leistung (kW): Wie schnell geladen/entladen werden kann. Gebräuchlich: 3-10 kW
  • Ein durchschnittlicher Haushalt benötigt 5-10 kWh für den Abendverbrauch

Kosten und Amortisationszeit

Die Preise für Heimspeicher variieren je nach Kapazität und Marke zwischen 3.000 € und 15.000 € inklusive Installation. Die Amortisationszeit liegt derzeit bei 8-12 Jahren, sinkt jedoch durch den Wegfall der Net-Metering-Regelungen (Saldering) auf 5-7 Jahre.

Tipps

  • Wählen Sie einen Speicher, der zu Ihrem Verbrauchsmuster passt
  • LFP (LiFePO4) Batterien sind sicherer und langlebiger als Li-Ion
  • Erwägen Sie einen Hybrid-Wechselrichter, wenn Sie noch keine Solarmodule haben

Achtung

  • Lassen Sie die Installation nur durch einen zertifizierten Installateur durchführen
  • Prüfen Sie, ob Ihr Sicherungskasten für einen Heimspeicher geeignet ist

Häufig gestellte Fragen